Freitag, 1. März 2013

Freitagsfüller #205 - Frau M. ist mufflig

Es ist Freitag, die Sonne scheint und die liebe Barbara hat wieder ihre Freitagsfüller am Start.
So here we are:

1.  Die ersten Schokoladen-Ostereier werde ich kurz vor Ostern kaufen.
2.  Der momentane Zustand meiner Oma und der unvorhersehbare Verlauf läßt den Tonfall innerhalb der Familie leider verändern.
3. Manchmal ist weniger eindeutig mehr - hierzu meine Blogempfehlung von Northersoul80
4.  Hurts und Depeche Mode stehen aktuell auf meiner Playlist.
5.  Gestern um 20 Uhr saß ich bei der Dawanda Snuggery mit der äusserst netten Jolijou und bastelte Tüten vor mich hin.
6.  Mit den ersten zarten Knospen im Garten fängt für mich der Frühling an.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einfaches couching, morgen habe ich Familientreffen geplant und Sonntag möchte ich mit meinem Sohn zu "Tanz der Vampire" ins Musical - ist ein Klassenausflug, am Wandertag haben sie dann die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen. Legoland war uns Eltern für den Wandertag einfach zu platt!

Euch wünsche ich allen ein tolles Wochenende, hier ist die Sonne draussen.

Überschattet wird das ganze nur davon, daß in noch nicht einmal 500m Luftlinie Teile der Eastside-Gallery abgetragen werden, um einen Zugang zum Wasser und dem dort entstehenden Luxushochhaus zu schaffen.

Es ist eine Schande, wie Politik und Wirtschaft mit Berlin umgehen, wir blamieren uns momentan an allen Ecken bis auf die Knochen. Eine Stadt mit Potential zerstört unwiederbringlich ihre eigenen Denkmäler - die letztendlich ja auch Zeitzeugen der Geschichte sind.

Und wir brauchen jetzt auch nicht über Gentrifizierung zu sprechen und das das der Wandel der Zeit ist blablablubb...hier wird Geschichte abgeschafft und DAS darf nicht sein.

Über Blamagen wie die Verlegung / Schließung der C/O Berlin Fotografie im Postfuhramt in 7 Tagen und das Flughafendebakel müssen wir kein weiteres Wort verlieren.

 Eastside Gallery und das Postfuhramt sind weltweit Institutionen gewesen, Anlaufstellen für Touristen von überall her, diese Plätze sind über die deutschen Grenzen weltweit ein Begriff.

Aber das ist in den Augen oder dem Hirn der Politik & Wirtschaft nicht angekommen. Nun gut, man muss ja auch nur mal hinschauen, was für Pappnasen da sitzen.

Ihr merkt, ich bin momentan frustriert an vielen Ecken, das wird auch wieder, aber habe hier jetzt mal einen Teil meines Frustes abgelassen.

Liebe Grüsse!

Eure Frau M.

Kommentare:

  1. ich kann dich so gut verstehen. Mir kommt bei den Geschehnissen hier im Kiez auch gerade das Frühstück der letzten Wochen wieder hoch.
    Es ist echt unfassbar.
    Lass dich drücken und versuch die Sonne zu genießen.
    Liebe Grüße!

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  2. Ooooooh, Süsse...alles wird gut! Naja, nicht alles, leider, alles womit sich Geld verdienen läßt, wird nicht gut...es geht in dieser Welt eben immer nur noch um Profit, alles andere bleibt auf der Strecke...schlimm...und den Küchenschrank von Carmen bekommen wir auch nicht...Mist! Liebe Grüße und ein feines Wochenende!

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  3. die ostersache, da ist ja bald was, ich bin noch immer weihnachtlich überflasht, da kommt auch schon der hase... püh.

    schönes wochenende und ich drück dich auch mal virtuell, durch die leitung.

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  4. Meine liebe Frau M., auch wenn ich in einer Kleinstadt lebe, die nicht viel für Touristen zu bieten hat, so kann ich Deine Gräseligkeit hinsichtlich der Stadtplanung bestens nachvollziehen. Dort wo ich lebe wurde in den letzten 35 Jahren mit wachsendem Eifer versucht, aus einer 75.000-Einwohner-Stadt eine Großstadt zu machen. Die alten schönen Gebäude weg - dafür groß und größer mit viel Beton und Stahl neu bauen - ein zum Beispiel neues Gebäude für eine Bank. Und hey, ist da etwa noch eine innerstädtische Grünfläche? Super, passt auch noch ein Ultraneuesbetongebäude hin. KOTZ!

    Schön, sich auszufrusten, wenn alle Eigeninitiativen an den Stadtvätern abprallen,
    Steph

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  5. da könnte ich jetzt auch ein bisschen mit dir mitmuffeln...ich kanns nämlich auch nicht verstehen, dass mit geld scheinbar alles zu regeln ist!
    grantige grüße von b.

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